Kühlungsborner wollen eine Schwimmhalle

Zu lange schon haben die Kühlungsborner auf eine neue Schwimmhalle gewartet – immer wieder verschiebt sich der Start des Projekts immer weiter in die Zukunft. So ist mittlerweile oft nicht einmal mehr die Rede davon wann, sondern ob überhaupt ein neue Meerwasserschwimmhalle in Kühlungsborn entstehen wird.

Notwendig ist es allemal, denn:
1. der Schulunterricht Schwimmen kann nicht erfolgen (Nichtschwimmer an der Ostsee)
2. Urlauber haben keine Schlechtwetter-Alternative

Um die Initiative zu unterstützen können sie sich hier das Unterschriftenliste downloaden:
Unterschriftensammlung für die Pro Schwimmhalle Kühlungsborn.


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  1. Pro Schwimmhalle heißt Pro Pleite – Kommunaler Haushalt wird gesprengt !
    Das Betreiben von Schwimmhallen durch die Kommune stellt eine Aufgabe dar, die einen erheblichen Zuschußbedarf verursacht, da die Kosten bei weitem nicht durch Eintrittsgelder oder Erstattungen gedeckt werden.
    Die Schwimmhalleninfrastruktur stammt aus den 70er-Jahren. Aus diesem Grund steht erheblicher Modernisierungs- bzw. Sanierungsbedarf an.

    Wunschdenken ersetzt keine kommunalen Mittel
    Das Betreiben von kommunalen Schwimmhallen verursacht erhebliche Kosten, die regelmäßig nicht durch Eintrittsgelder oder Erstattungen gedeckt werden können.
    Schwimmbäder als öffentliche Aufgabe ?
    Angesichts der Tatsache, dass der Betrieb öffentlicher Schwimmbäder regelmäßig defizitär ist und die allgemeine Finanznot die Kommunen zu einer eingehenden Aufgabenkritik zwingt, stellt sich die Frage, ob das Vorhalten von Schwimmbädern überhaupt als öffentliche Aufgabe zu qualifizieren ist. Zunächst handelt es sich um die Bereitstellung der erforderlichen Infrastruktur, die es den Schulen ermöglicht, den in den Lehrplänen vorgesehenen Schwimmunterricht durchzuführen. Darüber hinaus dienen die kommunalen Schwimmbäder als Teil der Sportförderung – wie alle anderen Sportstätten auch – der allgemeinen körperlichen Ertüchtigung und damit letztlich der Gesundheitsförderung der Bevölkerung sowie der Jugendarbeit.
    Weiterhin werden in Abhängigkeit von der jeweiligen Region mit dem Angebot eines Schwimmbades auch fremdenverkehrswirtschaftliche Ziele verfolgt.
    Kommunale Schwimmbäder stellen insofern keine „Luxusgüter“, sondern eine (freiwillige) öffentliche Aufgabe dar. Denn so wünschenswert die Aufrechterhaltung des derzeitigen Angebots an Schwimmbädern auch ist; zum unabdingbar erforderlichen Kern der kommunalen Aufgabenerfüllung zählen Schwimmbäder nicht.
    Konkurrenzsituation im Ostseebad Kühlungsborn
    Im Ortsteil Ost wird noch 2009 eine auf 1.200 Tagesbesucher ausgelegte, für die Öffentlichkeit zugängliche Meerwasserschwimmhalle eröffnet, mit großem Wasserbecken von 25 x 12,5 Metern, einem ca. 70 m² großes Attraktionsbecken, Sprudelliegen, Gegenstromanlage, Schwallduschen. Die Wassertemperatur soll 29 Grad Celsius betragen. Zusätzlich entsteht eine für 100 – 150 Personen ausgelegte Saunalandschaft. Im Innenbereich mit Finnischer Sauna, Dampfbad und Biosauna, im Außenbereich mit Erdsauna, Blockhaussauna.
    Die genannte Zahl der Tagesbesucher stellt eine unabdingbare Größe für die Wirtschaftlichkeit dar. In Wismar und in Graal-Müritz befinden sich gleichgeartete Badelandschaften.
    Eine zweite Schwimmhalle in Kühlungsborn WEST benötigt zur Wirtschaftlichkeit ebenfalls 1.200 Tagesbesucher.

    WOHER SOLLEN DIE 876.000 JAHRESBESUCHER (das wäre jeder zweite Urlauber) KOMMEN ??

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